Scheduler


Scheduler


Der Scheduler-Server ist eine Erinnerung an das, was regelmäßig getan werden muss – Wartungs-Checks, Kontrollrunden, Daueraufgaben. Er ist sowohl für KI-Assistenten wie Claude über das Model Context Protocol erreichbar als auch über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier auf dieser Seite.

Allgemein

Wozu dient er?


Manche Dinge sind nie „fertig“: Updates prüfen, Zertifikate kontrollieren, Backups aufräumen. Eine normale Aufgabe wird nach dem Erledigen gelöscht – für so etwas passt das nicht. Der Scheduler hält solche wiederkehrenden Checks fest, sagt jederzeit, was gerade fällig ist, und merkt sich, wann und mit welchem Ergebnis sie zuletzt erledigt wurden.

Aufbau: Intervall, Fälligkeit, Verlauf


Jeder Eintrag besteht aus einem Titel, einer Beschreibung (was genau zu tun ist), einem Intervall in Tagen und einer nächsten Fälligkeit. Optional lassen sich ein Projekt-Tag, ein Zuständiger und Verknüpfungen zu Erinnerungen aus dem Erinnerungs-Server ergänzen – etwa das passende Runbook mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wird ein Eintrag erledigt, schreibt der Scheduler einen Verlaufseintrag mit Datum und Kommentar und setzt die nächste Fälligkeit automatisch auf Erledigungsdatum plus Intervall.

Erledigt heißt: bleibt bestehen


Anders als beim Aufgaben-Server wird ein Eintrag beim Erledigen nicht gelöscht. Er rutscht lediglich um das Intervall weiter, und der Verlauf wächst um einen Kommentar. So lässt sich später nachvollziehen, was bei den letzten Durchläufen gefunden wurde – zum Beispiel, ob eine Zahl im Vergleich zum letzten Mal gestiegen ist. Gelöscht wird ein Eintrag nur, wenn der Check dauerhaft nicht mehr gebraucht wird.

Zum Sessionstart prüfen


Zu Beginn einer Sitzung ruft die KI ab, was fällig ist. Ist etwas dran, fragt sie vor der eigentlichen Arbeit nach, ob es jetzt erledigt werden soll – und vermerkt es danach mit einem kurzen Kommentar. Ist nichts fällig, kostet die Abfrage praktisch nichts.

Für KI-Clients

Ein per Dashboard erzeugter Zugangs-Token mit Zugriff auf „scheduler“ reicht, um den Server in Claude oder einen anderen MCP-fähigen Client einzubinden. Zur Verfügung stehen sieben Werkzeuge:

WerkzeugBeschreibung
list_dueZeigt nur die jetzt fälligen oder überfälligen Einträge, eine Zeile pro Eintrag, älteste Fälligkeit zuerst
list_schedulesListet alle wiederkehrenden Einträge, sortiert nach nächster Fälligkeit, optional per Stichwort, Projekt-Tag oder Zuständigem gefiltert
get_scheduleLiefert einen Eintrag vollständig, inklusive verknüpfter Erinnerungen und Verlauf mit Kommentaren
create_scheduleLegt einen neuen Check an (Titel, Intervall in Tagen, optional Beschreibung, Projekt-Tag, Zuständiger, Erinnerungs-Verknüpfung, erste Fälligkeit)
update_scheduleÄndert Felder eines Eintrags oder verschiebt die nächste Fälligkeit
complete_scheduleVermerkt einen Eintrag als erledigt – Verlaufseintrag mit Kommentar, nächste Fälligkeit wird automatisch gesetzt
delete_scheduleEntfernt einen Eintrag samt Verlauf unwiderruflich – nur wenn er dauerhaft nicht mehr gebraucht wird

Technischer Aufbau

Eigene, isolierte Datenbank


Die Daten liegen wie bei den anderen Servern nicht in WordPress, sondern in einer eigenen SQLite-Datenbank. Jede Abfrage ist strikt nach Nutzer gefiltert. Fälligkeiten sind tagesgenau und richten sich nach dem Berliner Kalendertag.

Zwei Zugriffswege, ein Zugangsschlüssel


Der Server ist über den MCP-Gateway für KI-Clients erreichbar und gleichzeitig über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier eingebettet. Für die Einbettung erzeugt WordPress bei jedem Seitenaufruf automatisch einen frischen, nur wenige Stunden gültigen Zugangsschlüssel im Hintergrund – es muss nichts manuell kopiert oder eingetragen werden.

Der Webzugang ist nur für freigeschaltete Nutzer möglich.


Der Webzugang ist nur für freigeschaltete Nutzer möglich.