Server-Wartung (ops)


Server-Wartung (ops)


Der ops-Server beantwortet die Frage „Läuft bei den Servern alles?“ – mit einem Aufruf statt vieler Einzelbefehle. Er prüft Updates, Docker-Container, Zertifikate, Backups und Dienste und liefert eine kurze, lesbare Zusammenfassung. Er ist sowohl für KI-Assistenten wie Claude über das Model Context Protocol erreichbar als auch über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier auf dieser Seite.

Allgemein

Wozu dient er?


Wer Server betreibt, prüft regelmäßig dieselben Dinge: Gibt es Updates? Läuft jeder Container? Laufen die Zertifikate bald ab? Hat das nächtliche Backup funktioniert und liegt es auch auf dem Sicherungsspeicher? Der ops-Server nimmt diese Routine ab und fasst das Ergebnis so zusammen, dass man nur noch lesen muss, was auffällt.

Der Tagesreport: nur Auffälliges


Der Einstieg ist der Report. Er prüft alles auf einmal und zeigt ausschließlich Abweichungen – etwa eine fast volle Festplatte, offene Sicherheits-Updates, einen ausgefallenen Container, ein zu altes Backup oder ein Zertifikat kurz vor dem Ablauf. Fällt nichts auf, steht dort schlicht „Ergebnis: OK“. Erst bei einer Auffälligkeit lohnt der Blick in die Einzelprüfungen.

Nur lesen, nichts ändern


Alle Prüfungen sind rein lesend. Der ops-Server spielt keine Updates ein, startet nichts neu und löscht nichts. Wer etwas ändern will, tut das bewusst und getrennt davon. So ist der Server auch bei einem Fehlgriff ungefährlich.

Nachts vorgerechnet


Aufwendige Prüfungen – etwa der Inhaltscheck der Backup-Archive oder der Abgleich der Docker-Images mit ihren Quellen – laufen nachts und liegen morgens fertig bereit. Ein Klick zeigt das Ergebnis sofort, ohne minutenlang zu warten.

Für KI-Clients

Ein per Dashboard erzeugter Zugangs-Token mit Zugriff auf „ops“ reicht, um den Server in Claude oder einen anderen MCP-fähigen Client einzubinden. Der Zugriff ist auf ausdrücklich freigegebene Nutzer beschränkt. Zur Verfügung stehen zehn Werkzeuge; die meisten akzeptieren den Parameter „host“ (ein einzelner Server oder alle):

WerkzeugBeschreibung
ops_reportPrüft alles auf einmal und zeigt nur Abweichungen (Warnungen, kritische Punkte, Hinweise) – sonst „Ergebnis: OK“
ops_statusKurzüberblick je Server: Laufzeit, Auslastung, Festplatte, Speicher, Neustart nötig, Zombie-Prozesse, offene Updates, Container
ops_updatesOffene Betriebssystem-Updates (davon Sicherheits-Updates), Neustart nötig, laufender gegen neuesten Kernel – spielt nichts ein
ops_dockerDocker-Version, laufende Container mit Alter des Images und Vergleich mit der Quelle (aktuell, Update verfügbar, selbst gebaut), Speicherverbrauch
ops_certsRestlaufzeit der Zertifikate aller Domains und Auffälligkeiten im Proxy-Log
ops_zombiesZombie-Prozesse mit Elternprozess und zugehörigem Container
ops_backupsTägliche Backups (Datum, Größe), letzte Abholung auf den Sicherungsspeicher, Ergebnis der nächtlichen Archiv-Prüfung, manuelle Sicherungen
ops_logsFehler der letzten 24 Stunden je Container und Anmeldeversuche von außen (Anzahl, Herkunft)
ops_servicesErreichbarkeit der öffentlichen Webseiten (Status und Antwortzeit) sowie Zustand der Spieleserver
ops_appsVersionen und offene Updates der eingesetzten Anwendungen (WordPress, Nextcloud, Gitea, Vaultwarden) – nur Anzeige

Technischer Aufbau

Keine eigene Datenbank


Der ops-Server speichert selbst nichts. Er fragt die Server bei jedem Aufruf frisch ab; nur die nächtlich vorgerechneten Ergebnisse liegen als kleine Dateien auf den Servern.

Eingeschränkter Zugang


Die Prüfungen laufen über einen Zugang, der ausschließlich feste, lesende Abfragen erlaubt – eine freie Eingabe von Befehlen ist nicht möglich. Zusätzlich muss ein Nutzer im ops-Server selbst ausdrücklich zugelassen sein; die Freigabe im Dashboard allein genügt nicht.

Zwei Zugriffswege, ein Zugangsschlüssel


Der Server ist über den MCP-Gateway für KI-Clients erreichbar und gleichzeitig über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier eingebettet. Die Oberfläche zeigt für jede Prüfung eine Schaltfläche und beim Öffnen gleich den Tagesreport; Warnungen und kritische Punkte sind farbig markiert. Für die Einbettung erzeugt WordPress bei jedem Seitenaufruf automatisch einen frischen, nur wenige Stunden gültigen Zugangsschlüssel im Hintergrund – es muss nichts manuell kopiert oder eingetragen werden.

Der Webzugang ist nur für freigeschaltete Nutzer möglich.


Der Webzugang ist nur für freigeschaltete Nutzer möglich.