Autor: Benne

  • Erinnerung


    Erinnerungen


    Der Erinnerungs-Server ist ein persistentes, Session-übergreifendes Gedächtnis für Projekte, Entscheidungen und Notizen – erreichbar sowohl für KI-Assistenten wie Claude über das Model Context Protocol als auch über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier auf dieser Seite.

    Allgemein

    Wozu dient er?


    Wenn man regelmäßig mit einem KI-Assistenten an denselben Projekten arbeitet, geht zwischen einzelnen Sitzungen viel Kontext verloren – Entscheidungen, Umsetzungsdetails, offene Punkte müssen mühsam wieder rekonstruiert werden. Der Erinnerungs-Server löst das: eine eigene, dauerhafte Wissensdatenbank, die eine KI lesend und schreibend nutzen kann, und die auch zwischen komplett unabhängigen Sitzungen erhalten bleibt.

    Aufbau: Projekte → Erinnerungen


    Erinnerungen werden in Projekten organisiert. Jedes Projekt hat einen Namen und optional eine kurze Beschreibung, jede Erinnerung darin einen Titel und einen Inhalt in Markdown. Die Web-Oberfläche führt in drei Schritten dorthin: erst die Projektliste, dann die Erinnerungen innerhalb eines Projekts (mit den Optionen Öffnen, Bearbeiten und Löschen pro Eintrag), zuletzt die eigentliche Bearbeitungsmaske.

    Markdown, Vorschau und Download


    Erinnerungen werden als Markdown geschrieben. Ein Umschalter im Editor zeigt den Inhalt wahlweise als Rohtext oder gerendert an (Überschriften, Listen, Code, Zitate, Links) – ganz ohne externe Bibliothek. Jede Erinnerung lässt sich außerdem jederzeit als eigenständige .md-Datei herunterladen.

    Dateianhänge


    Zu jeder Erinnerung lassen sich beliebige Dateien hochladen – Bilder, PDFs, was auch immer dazugehört. Anhänge werden ausschließlich über die Web-Oberfläche verwaltet, nicht über die KI-Werkzeuge, da sich Binärdaten schlecht in ein Tool-Aufruf-Format pressen lassen.

    Für KI-Clients

    Ein per Dashboard erzeugter Zugangs-Token mit Zugriff auf „memory“ reicht, um den Server in Claude oder einen anderen MCP-fähigen Client einzubinden. Zur Verfügung stehen sieben Werkzeuge:

    Werkzeug Beschreibung
    list_projects Listet alle eigenen Projekte mit Anzahl enthaltener Erinnerungen
    create_project Legt ein neues Projekt an, optional mit Beschreibung
    search_memories Durchsucht die eigenen Erinnerungen nach Stichwörtern, optional auf ein Projekt eingeschränkt
    get_memory Liefert eine einzelne Erinnerung vollständig, inklusive Anhang-Metadaten
    create_memory Legt eine neue Erinnerung in einem Projekt an (Markdown-Inhalt)
    update_memory Ändert Titel und/oder Inhalt einer bestehenden Erinnerung
    delete_memory Löscht eine Erinnerung unwiderruflich

    Dateianhänge und das nachträgliche Umbenennen eines Projekts sind bewusst nur über die Web-Oberfläche möglich, nicht als eigene Werkzeuge – das hält die Angebotsfläche für den KI-Client schlank.

    Technischer Aufbau

    Eigene, isolierte Datenbank


    Die Daten liegen bewusst nicht in WordPress, sondern in einer eigenen SQLite-Datenbank – getrennt von der Website, ohne sie unnötig aufzublähen. Jede Abfrage ist strikt nach Nutzer gefiltert, auch wenn aktuell nur ein einziger Account darauf zugreift.

    Zwei Zugriffswege, ein Zugangsschlüssel


    Der Server ist über den MCP-Gateway für KI-Clients erreichbar und gleichzeitig über eine eigene Web-Oberfläche direkt hier eingebettet. Für die Einbettung erzeugt WordPress bei jedem Seitenaufruf automatisch einen frischen, nur wenige Stunden gültigen Zugangsschlüssel im Hintergrund – es muss nichts manuell kopiert oder eingetragen werden.

    Der Webzugang ist nur für freigeschaltete Nutzer möglich.